Wildfleck

gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sitz: München HRB 222825

Geschäftsführer: Dr. Stefan Engelsberger


post@wildfleck.org


Facebook Profil: Wildfleck


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Aktuell

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Nach einigen Jahren der Informationsbeschaffung über die Rahmenbedingungen für eine effektive Naturschutzorganisation jenseits des herkömmlichen Verbandswesens steht Wildfleck vor einer Neuausrichtung.


1. Die Organisationsform der Einpersonengesellschaft wird aufgrund der Haftungsbeschränkung beibehalten. Die Aufgaben von Wildfleck sind satzungsgebunden und von der Person des Gesellschafter-Geschäftsführers trennbar. Neue Gesellschafter sind auf Vertrauensbasis denkbar.


2. Die Anerkennung als klagebefugter Umweltverband ist nicht möglich und wird auch nicht mehr angestrebt. 


3. Die Gemeinnützigkeit soll bleiben. Ein davon getrennter Geschäftsbetrieb ist angedacht.


4. Das anthropozentrische Bild der Wildnis stellt den stillen Naturgenießer in den Mittelpunkt. Wildfleck erkennt die Bedeutung von Natur und Wildnis für die seelische Gesundheit vieler Menschen.


5. Wildfleck versteht sich als Schutzorganisation für einzelne Umwelt- und Naturschutzaktivisten, die sich nicht in starre Verbandsstrukturen einfügen wollen.


6. Die Erkenntnisse sind noch nicht vollständig. Es stehen noch erhellende Gerichtsverfahren aus. Der Komplex Forsthaus Valepp hat sich wie erwartet zu einer reichen Erkenntnisquelle entwickelt. 


7. Punktuelle Aktivitäten werden zugunsten der Konzeptarbeit eingeschränkt.


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Persönliche Note

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Zehn Jahre Wildfleck waren Einzelaktionen aber auch Unterstützung anderer Organisationen und die Einbettung in einen größeren Rahmen. In einer Vereinsstruktur wäre das alles nicht möglich gewesen. In Vereinen muss man sich den Vorgaben anpassen und sollte möglichst nicht auffallen. 


Anzustreben ist deshalb ein loser Verbund von Einzelaktivisten, die ihre Botschaft eigenständig kommunizieren können. Damit sollte eine Demokratie leben können. Nicht jeder Waschgang braucht Weichspüler. 


Es geht darum, das Natur- und Wildnisgefühl im Menschen zu erhalten. Der Mensch ist fähig dazu, solche Gefühle zu entwickeln und so eine tiefere Verbundenheit mit den Schätzen der Erde zu bekommen. Dazu bedarf es aber eines Rahmens, in dem sich solche Gefühle entfachen können. 


Warum hängen im Krebstrakt der Krankenhäuser Landschaftsbilder mit intakter Natur? Warum hängen dort keine Bilder von Smartphones, Dieselmotoren, Autobahnausfahrten? Der Mensch repariert. Die Natur heilt. 


Wilde und natürliche Räume schwinden durch Tourismus, Straßenbau, Besiedelung, Windräder, Solaranlagen und den anderen Folgen der politischen Entscheidungen. Das Machtgefälle ist bekannt. Dennoch sollte man seine Stimme einbringen, wo immer es geht. Und natürlich den eigenen Lebensstil anpassen. 


In diesem Sinne bis zur Neuausrichtung von Wildfleck.


München, 15.10.2026 

Dr. Stefan Engelsberger